Übermäßiges Bellen und Miauen bei Hund und Katze
Mein Hund bellt bei jeder Kleinigkeit ununterbrochen. Meine Katze miaut die ganze Nacht. Wie kann ich das übermäßige Bellen meines Hundes beruhigen? Ein Hund, der ständig bellt, oder eine Katze, die von morgens bis abends miaut, will immer etwas mitteilen. Mehrere, oft ganz unterschiedliche Ursachen können dieses Verhalten erklären:
- Angst oder Alarm: Das Tier reagiert auf ein Geräusch, einen Passanten, ein anderes Tier, um vor einer wahrgenommenen Gefahr zu warnen oder zu vertreiben, was es beunruhigt.
- Revierverteidigung: Bellen oder Miauen, das stärker wird, wenn jemand am Haus vorbeigeht oder sich ein anderes Tier nähert.
- Aufmerksamkeit fordern oder Langeweile: Das Tier hat gelernt, dass es mit Lautäußerungen eine Reaktion von Ihnen bekommt, oder es gleicht fehlende Beschäftigung aus.
- Frust oder Unruhe: Das Tier drückt ein Unbehagen aus, vor allem während Ihrer Abwesenheit oder in einer Situation, die es überfordert.
- Bei älteren Katzen: Wiederholtes Miauen, besonders nachts, kann auch mit Orientierungslosigkeit oder altersbedingtem kognitivem Abbau zusammenhängen.
Ein äußerlich gleiches Verhalten (Bellen, Miauen) kann also von Tier zu Tier ganz unterschiedliche Ursachen haben. Und die wirksame Lösung hängt direkt von der Ursache ab: Was bei Bellen aus Angst hilft, hilft nicht bei Bellen, das Aufmerksamkeit fordert.
Die genaue Ursache des Verhaltens zu erkennen ist daher der Schlüssel zu einer Verhaltensbegleitung, die wirklich funktioniert – statt einer Methode von der Stange.